Update: Fraunhofer IVV testet erneut Beutelfolien von Clesana und LooSeal

 

Ein neuer Prüfbericht des renommierten Fraunhofer-Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV) vom Januar 2025 liegt vor. Getestet wurden erneut die im Markt verfügbaren Folienliner vom Schweizer Unternehmen Clesana und dem Anbieter LooSeal® für LooSeal® Evo und LooSeal® Elite (Made in China). Zusätzlich wurden auch der neue Bio Hochbarriere-Folienliner von Clesana und die neue LooSeal® Bio Folie PREMIUM weiß getestet. 

  • Die Clesana Bio Hochbarriere-Folienliner sowie der Standard Hochbarriere-Folienliner überzeugen beide durch herausragende Materialeigenschaften.
  • Beide Clesana Hochbarriere-Folienliner bieten eine mit Abstand bessere Sauerstoff- und Feuchtigkeitsbarriere, als die des Marktbegleiters LooSeal®.
  • Der neue Clesana Bio Hochbarriere-Folienliner schneidet noch besser ab, als der Clesana Standard Hochbarriere-Folienliner.
  • Der Clesana Bio Hochbarriere-Folienliner verfügt über eine 2.200-fach bessere Sauerstoffbarriere und eine bis zu 34-fach bessere Wasserdampfbarriere als die Bio PREMIUM-Folie von LooSeal® (weiß).
  • Fraunhofer IVV bestätigt unabhängig, dass Clesana den Anspruch an echte Hochbarriere-Folien erfüllt.

Der Auftraggeber Clesana AG ließ insgesamt vier Folienarten prüfen:

  • LooSeal® Bio Folie PREMIUM weiß (Liner)
  • LooSeal® kompostierbare Folie (Liner)
  • Clesana Hochbarriere-Folienliner
  • Clesana Bio Hochbarriere-Folienliner

Im Fokus der unabhängigen Untersuchung standen Sauerstoff- und Wasserdampfdurchlässigkeit. Dies sind zentrale Kriterien, wenn es um den Schutz vor Gerüchen und Flüssigkeiten bei einer hygienekritischen Anwendung wie Verschweiß-Toiletten geht. Denn eine hohe Barriere ist nicht nur wichtig für den hygienischen Schutz der Nutzer, sondern auch für alle Personen in der Entsorgungsinfrastruktur.

 

Die Barriere für Sauerstoff- und Wasserdampfdurchlässigkeit ist entscheidend für die Dauer der Lagerung, ohne dass die Beutel unangenehm riechen oder Flüssigkeiten austreten.

Die Ergebnisse des Fraunhofer IVV sind eindeutig und differenziert.

Nur die Hochbarriere-Folienliner von Clesana erreichen die erforderlichen Werte für eine Hochbarriere, welche zwischen 0 und 10 cm³/(m² d bar) bei Sauerstoffdurchlässigkeit und zwischen 0 und 5 g/(m² d) bei Wasserdampfdurchlässigkeit liegen. Die getesteten Folien des Marktbegleiters LooSeal® überschreiten diese Werte – laut diesem Test – deutlich.

 

Das Fraunhofer IVV nutze für die Prüfung der Sauerstoffdurchlässigkeit ein Trägergasverfahren als Methode, bei einer Temperatur von 23 °C und reinem Sauerstoff.

Für die Prüfung der Wasserdampfdurchlässigkeit mussten zwei verschiedene Methoden angewandt werden. So wurde für beide Folienliner der Marke LooSeal® ein gravimetrisches Verfahren genutzt, da diese Messmethode hochdurchlässige Materialien testet.

Für die beiden Hochbarriere-Folienliner von Clesana wurde ein Elektrolyse-Verfahren angewandt, da mit dieser Methode Materialien mit einer Durchlässigkeit von nur 25 g/(m² d) gemessen werden.

Tabelle 1: Sauerstoffdurchlässigkeit in [cm³/(m² d bar)]

 

Musterbezeichnung  Probe 1 Probe 2
LooSeal® Bio Folie PREMIUM weiß 397 432
LooSeal® kompostierbare Folie 1392 1372
Clesana Hochbarriere-Folienliner 2,47 2,31
Clesana Bio Hochbarriere-Folienliner 0,14 0,18

(Datenquelle: Fraunhofer IVV, Prüfbericht vom 21.01.2025)

 

Tabelle 2: Wasserdampfdurchlässigkeit (Elektrolyse-Verfahren) in [g/(m² d)]

 

Musterbezeichnung  Probe 1 Probe 2
Clesana Hochbarriere-Folienliner 1,54 1,55
Clesana Bio Hochbarriere-Folienliner 1,42 1,38

(Datenquelle: Fraunhofer IVV, Prüfbericht vom 21.01.2025)

Tabelle 3: Wasserdampfdurchlässigkeit (gravimetrisches Verfahren) in [g/(m² d)]

 

Musterbezeichnung Pr. 1 Pr. 2 Pr. 3 Pr. 4 Mittelwert +/- s
LooSeal® Bio Folie PREMIUM weiß 48,8 48,8 50,7 56 51 +/- 3,50
LooSeal® kompostierbare Folie 125 124 114 126 122 +/- 5,56

(Datenquelle: Fraunhofer IVV, Prüfbericht vom 21.01.2025)

Direkter Vergleich Clesana Bio Hochbarriere-Folie vs. Bio Folie PREMIUM LooSeal®

Die Ergebnisse des Fraunhofer IVV sind eindeutig und differenziert. Die Clesana Bio Hochbarriere-Folie hebt sich mit einem Sauerstoffdurchlässigkeitswert von lediglich 0,14 und 0,18 cm³/(m² d bar) von den anderen Testergebnissen ab. Zum Vergleich: Die getestete Premium-Folie von LooSeal® liegt mit 397 bzw. 432 cm³/(m² d bar) um ein Vielfaches höher.

Auch bei der Wasserdampfdurchlässigkeit zeigt sich ein ähnliches Bild. Die Clesana Bio-Folienliner bleiben mit 1,38–1,42 g/(m² d) klar unter dem Hochbarriere-Grenzwert von 5 g/(m² d). Die Folien des Marktbegleiters liegen hingegen mit Werten ab 48,8 g/(m² d) im gravimetrischen Verfahren deutlich über den Hochbarriere-Grenzwerten.

Zusammenfassend: Die Clesana Bio Hochbarriere-Folie hat eine bis zu 2.200-fach bessere Sauerstoffbarriere und eine bis zu 34-fach bessere Wasserdampfbarriere, im Vergleich zur LooSeal® Bio Folie PREMIUM.

 

Direkter Vergleich Clesana Standard Hochbarriere-Folie vs. LooSeal® kompostierbare Folie

Mit Werten von maximal 2,47 cm³/(m² d bar) für Sauerstoff und maximal 1,55 g/(m² d) für Wasserdampf unterstreicht Clesana seinen hohen Anspruch an die verwendeten Folien auch bei den Standard Hochbarriere-Folienlinern und unterbietet die Richtlinien für Hochbarriere deutlich. Die Standard Beutelfolie von der Marke LooSeal® bieten hingegen weniger Schutz. Mit Werten von mindestens 1372 cm³/(m² d bar) bei Sauerstoffdurchlässigkeit und mindestens 128 g/(m² d) im gravimetrischen Verfahren bei Wasserdampfdurchlässigkeit können die LooSeal®-Beutelfolien nicht als Hochbarriere-Folien eingestuft werden.

Zusammenfassend: Die Clesana Barrierefolie weist nicht weniger als eine über 550-fach bessere Sauerstoffbarriere und eine über 70-fach bessere Wasserdampfbarriere im Vergleich zu den Standard Beutelfolien der Marke LooSeal® auf und bestätigt erneut die Ergebnisse des Prüfberichts aus dem Vorjahr.

Zum Prüfbericht des Fraunhofer IVV (01/2025)

 

Wer autark unterwegs ist – ob im Camper oder auf dem Boot – benötigt zuverlässige Materialien, die auch bei hohen Umgebungstemperaturen Gerüche und Flüssigkeiten sicher einschließen. Die Prüfergebnisse zeigen: Die Clesana Hochbarriere-Folie erfüllt genau diese Anforderungen. Sie verhindert nicht nur unangenehme Gerüche, sondern schützt auch Nutzer und Umfeld vor dem Austritt des Inhalts.

Denn hohe Durchlässigkeitswerte führen unweigerlich zu Problemen, schließlich startet die wahre Bewährungsprobe der Beutel dann, wenn sie bei Sonne im Mülleimer liegen. Hier gewährleistet die Clesana Hochbarriere-Folie weiterhin über Tage und Wochen hinweg den Schutz vor dem Geruchs- und Flüssigkeitsaustritt.

Clesana will sich nicht auf potenziell durchlässige Materialien verlassen und setzt deshalb auf einen aufwendig entwickelte Hochbarriere-Folienliner. Auch der neue Bio Hochbarriere-Folienliner beweist, dass sich Nachhaltigkeit und Sicherheit nicht ausschließen müssen, was der aktuelle Prüfbericht vom Fraunhofer IVV bestätigt.

 

Zum ersten Prüfbericht des Fraunhofer IVV (03/2024)

 

Clesana ist ein innovatives Unternehmen aus der Schweiz, das mobile Sanitärlösungen neu definiert. Mit der Clesana C1 hat das Unternehmen eine Verschweiß-Toilette entwickelt, die durch eine Thermo-Druck-Verschweißung höchste Hygiene, Komfort und Sicherheit bietet. Hinterlassenschaften, Hygieneartikel oder ähnliches werden sicher in einer Hochbarriere-Folie versiegelt und können unkompliziert über den Restmüll entsorgt werden. Dadurch wird eine Unabhängigkeit von Ver- und Entsorgungsstationen ermöglicht.

Das Clesana-System hat seinen Ursprung in der Medizin, um die Schweizer Gewässer vor Verunreinigung durch Medikamentenrückstände, Hormone oder andere Chemikalien zu schützen. Damit setzt sich die Clesana C1 selbst einen hohen Maßstab in Sachen Hygiene.

Das Fraunhofer-Institut hat bestätigt, dass die Clesana-Beutel die Anforderungen hinsichtlich Geruchsbarriere und Dichtigkeit besser als alle Folien der Marktbegleiter erfüllen. Die hohe Barriere sorgt dafür, dass Hinterlassenschaften und andere Inhalte sicher eingeschlossen werden. Dadurch haben nicht nur die Nutzer, sondern auch alle Beteiligten der Entsorgungsinfrastruktur keinen Kontakt mit dem Inhalt des Beutels.

Die Clesana C1 kommt ohne Wasser aus und spart somit diese wertvolle Ressource. Auch auf schädliche chemische Zusätze wird vollständig verzichtet. Der biobasierte Hochbarriere-Folienliner, welcher aus Biomasse und recycelten Materialien besteht, ist bereits erhältlich. Zudem wird die Clesana C1 zu in der Schweiz produziert, wodurch der CO₂-Fußabdruck auf ein Minimum reduziert wird.

 

Pressekontakt Clesana AG:
AP: Tino V. Göbel / presse@clesana.com