Autark unterwegs: Schweizer Paar startet ihr Leben im Expeditionstruck

Im Interview erzählen Gaby und Claudio von ihrem Plan, mit ihrem MAN-Expeditionsmobil „Manny“ die Welt zu bereisen – und welche Rolle Clesana dabei spielt.

Manchmal beginnt ein neues Leben mit einer einfachen Frage: Warum eigentlich nicht?

Für Gaby und Claudio aus dem Schweizer Kanton Graubünden war genau diese Frage der Startpunkt für eine radikale Entscheidung. Haus auflösen, Jobs hinter sich lassen und künftig dort aufwachen, wo andere Urlaub machen – in einem Expeditionsmobil, irgendwo auf der Welt.

Der Countdown läuft: Ab Juni 2026 wollen die beiden dauerhaft unterwegs sein. Doch bevor es so weit ist, haben sie ihr zukünftiges Zuhause auf Rädern bereits auf Herz und Nieren getestet – unter anderem drei Monate lang in Marokko. Mit dabei: ihr Expeditionsmobil „Manny“ und eine Toilette, auf die sie unterwegs nicht mehr verzichten möchten – die Clesana C1.

Folgt den Abenteuern von Gaby und Claudio auf Instagram

 

Reisen spielte in ihrem Leben schon lange eine Rolle – allerdings auf eher untypische Weise. Statt klassischer Hotels setzten sie viele Jahre auf Haustausch. „Mit den Kindern waren wir immer in Haustauschferien – Thailand, Bali, USA. Irgendwie waren wir nie die Hotel-Benützer, außer auf Kurztrips.“

Camping? Das kam erstaunlich spät. Erst vor rund fünf Jahren kauften sie ihr erstes Wohnmobil – einen Niesmann+Bischof Arto. Doch die Erfahrung veränderte schnell ihre Perspektive. „Wir merkten schnell, dass das Reisen auf Stell- und Campingplätzen überhaupt nicht unser Ding war. Wir wollten grenzenlose Freiheit und richtig in die Natur eintauchen.“

Der Gedanke an ein Expeditionsmobil war geboren.

Heute steht in ihrer Einfahrt kein gewöhnliches Reisemobil mehr, sondern ein massiver Expeditions-Truck auf MAN-Basis – liebevoll „Manny“ genannt. Denn für das, was sie vorhatten, brauchten sie etwas Großes, Geländegängiges und absolut Autarkes.

Gaby hatte die Idee: „Wieso eigentlich nicht alles auflösen – Haus, Wohnung, Mobiliar, Jobs – und nur noch in einem Expeditionstruck reisen?“ Die Entscheidung fiel schneller als gedacht. Seit Oktober 2025 leben Gaby und Claudio bereits Vollzeit in „Manny“. Die Monate bis zum offiziellen Start ihrer Weltreise nutzen sie, um ihr Fahrzeug zu testen und zu optimieren.

 

Ein Thema beschäftigte vor allem Claudio: die Toilette im Reisemobil.

„Claudio hat sich immer schwergetan, mit der Rollkofferkassette quer über den Platz zur Entsorgung zu spazieren“, erzählt Gaby lachend. „Einfach eklig und irgendwie so überhaupt nicht diskret.“ 2022 entdeckte Claudio dann die Clesana C1, die zudem auch „ein Schweizer Qualitätsprodukt mit Sitz in unserem Nachbarskaton in der Gemeinde Grabs. Besser und einfacher geht es ja nicht.“

Kurzerhand fuhren sie direkt bei Clesana vorbei, um sich beraten zu lassen. Die Entscheidung fiel schnell. „Vom ersten Moment an waren wir begeistert von der Idee dieser Autarkie: Die Beutel werden nach dem grossen Geschäft sofort verschweisst und der Urinbehälter lässt sich überall unkompliziert leeren und reinigen. Was für eine geniale, diskrete und vor allem unkomplizierte Lösung!“

Also wurde die alte Toilette ausgebaut – und die Clesana C1 zog ein. Den Einbau erledigte Claudio selbst. „Dank der perfekten Anleitung war das problemlos.“

Die Clesana C1 überzeugte die beiden so sehr, dass sie beim Bau von „Manny“ gar nicht mehr über Alternativen nachdachten. „Es stellte sich für uns nicht einmal die Frage, ob eine andere Toilette reinkommt. Ganz klar: Nur eine Clesana.“

Was sie besonders schätzen, ist die einfache Handhabung im Alltag. „Die verschweißten, luft- und geruchsdichten Beutelchen – bei uns meist im XS-Format – landen einfach im Hausmüll. Und der Urinbehälter kann wirklich überall geleert werden.“

Ihre erste große Testreise führte Gaby und Claudio drei Monate lang nach Marokko – ein Land, das sie bewusst gewählt haben. „Ganz klar wegen der wärmeren Temperaturen im Winter und weil es ein spektakuläres, atemberaubend schönes und vielfältiges Land ist.“, sagt Gaby.

Doch nicht nur Landschaft und Kultur beeindruckten sie. Vor allem die Menschen hinterliessen einen bleibenden Eindruck. „Egal wo wir durchgefahren sind, überall wurden wir lachend und winkend mit ‚Welcome to Morocco‘ begrüsst. Wir haben uns nie bedroht oder unwohl gefühlt.“

Für ihr Fahrzeug – und auch für die Clesana – war die Reise ein echter Belastungstest.

Feiner Wüstensand, massive Schlaglöcher, Vibrationen auf Wellblechpisten, extreme Temperaturunterschiede und bis zu zehn Tage völlige Autarkie in der Wüste.

Das Fazit fällt eindeutig aus: „Die Clesana C1 hält in allen Belangen, was sie verspricht.“

Für Gaby und Claudio hat die Clesana noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: mehr Unabhängigkeit. Denn durch den Wegfall eines Schwarzwassertanks konnten sie zusätzlichen Frischwasserspeicher einbauen. „Wir haben rund 200 Liter mehr Frischwasser – das bringt uns locker vier bis fünf Tage zusätzliche Autarkie.“

Und auch logistisch bleibt alles einfach. Eine Packung Folienliner reicht ihnen etwa einen Monat. Selbst auf Weltreise sehen sie kein Problem bei der Versorgung: „Die Hochbarriere-Folienliner nehmen kaum Platz weg – und sonst gibt es immer noch FedEx oder Pickup-Stationen irgendwo auf der Welt.“

Die drei Monate in Marokko waren nicht nur eine Fahrzeugprobe – sondern auch eine Lektion fürs Leben. „Was wir von Marokko gelernt haben? Ganz klar: Es gibt keine Probleme, nur Lösungen – und das immer mit einem Lächeln.“

Auch praktisch hat sich vieles relativiert. Zu Beginn hatten sie viel zu viele Vorräte und Kleidung an Bord. Nur bei Werkzeug bleiben sie konsequent: Davon kann man auf einer Weltreise nie genug dabeihaben.

Wie genau ihre Weltreise ab Juni 2026 verlaufen wird, wissen Gaby und Claudio selbst noch nicht. Vielleicht wieder Marokko und weiter Richtung Westsahara und Mauretanien. Vielleicht Balkan und Oman. Vielleicht die Seidenstrasse und die „-stan“-Länder.

Entscheidend ist für sie nur eines: ein zuverlässiges Fahrzeug, robuste Technik und die Fähigkeit, Herausforderungen gelassen zu nehmen. „Alle verbauten Teile dürfen keine Kompromisse sein, sondern müssen genau unsere Bedürfnisse abdecken – dazu gehört auch das Thema Toilette.“ Und dann gibt es noch eine weitere wichtige Verbindung zur Heimat: stabiles Internet. „Sonst wird es für das Mutterherz schwierig, so weit weg von den Kindern zu sein.“

 

Wer mit dem Gedanken spielt, selbst mit einem Expeditionsmobil auf große Reise zu gehen, bekommt von Gaby und Claudio einen klaren Rat: „Macht zuerst eine mehrmonatige Testreise. Dann habt ihr noch Zeit, Dinge zu optimieren.“ Denn unterwegs läuft vieles langsamer als im durchorganisierten Europa.

Und ihr wichtigster Tipp zum Schluss: „Wagt den Schritt jetzt – und nicht irgendwann. Denn irgendwann kommt spät. Und vielleicht nie.“

Gaby und Claudio beantworten gerne Fragen zum Fahrzeug, zur Reise oder auch andere Themen. Am besten direkt über Instagram @mannys.adventures.232 kontaktieren.

 

Clesana ist ein innovatives Unternehmen aus der Schweiz, das mobile Sanitärlösungen neu definiert. Mit der Clesana C1 und der Clesana X1 hat das Unternehmen Verschweiß-Toiletten entwickelt, die durch eine Thermo-Druck-Verschweißung höchste Hygiene, Komfort und Sicherheit bietet. Hinterlassenschaften, Hygieneartikel oder ähnliches werden sicher in einer Hochbarriere-Folie versiegelt und können unkompliziert über den Restmüll entsorgt werden. Dadurch wird eine Unabhängigkeit von Ver- und Entsorgungsstationen ermöglicht.

Das Clesana-System hat seinen Ursprung in der Medizin, um die Schweizer Gewässer vor Verunreinigung durch Medikamentenrückstände, Hormone oder andere Chemikalien zu schützen. Damit setzt sich Clesana selbst die höchsten Maßstäbe in Sachen Hygiene. Das Fraunhofer IVV hat bestätigt, dass die Clesana-Beutel des Standard sowie des Bio Hochbarriere-Folienliners die Anforderungen hinsichtlich Geruchsbarriere und Dichtigkeit am besten erfüllen. Diese hohe Barriere sorgt dafür, dass Hinterlassenschaften und andere Inhalte sicher eingeschlossen werden. Dadurch haben nicht nur die Nutzer, sondern auch alle Beteiligten der Entsorgungsinfrastruktur keinen Kontakt mit dem Inhalt des Beutels. Die Clesana-Toiletten kommen ohne Wasser aus und sparen somit diese wertvolle Ressource. Auch auf schädliche chemische Zusätze wird vollständig verzichtet. Zudem produziert Clesana in der Schweiz, wodurch der CO₂-Fußabdruck auf ein Minimum reduziert wird.

 

Pressekontakt Clesana AG:
AP: Tino V. Göbel / presse@clesana.com